Der weibliche Weg nach innen

 

Unspektakulär, filigran, leise und vielleicht deswegen so heilsam: 

Der Weg nach Innen

 

So wie die feinstofflichen Wesen in der Natur ihre Aufgabe haben und erfüllen, so ist es auch unsere Aufgabe dankbar für unseren Lebensraum zu sein und ihn zu achten. Darüber hinaus ist es schön, wenn wir Naturwesen wahrnehmen und respektieren, selbst dann, wenn wir sie nicht sehen können. Und genau das sind unsere Wurzeln für die unsere Vorfahren einst auf dem Scheiterhaufen standen. Es ist kein Hokuspokus, sondern die Wahrheit. Aktuell sind wir sehr weit weg gekommen von Wahrhaftigkeit und Verbundenheit. Es scheint eine Zeit zu sein, in der die äußeren Faktoren - oft in Zusammenhang mit Geld und Zeit - uns dominieren. Genau das, was uns als fühlende Wesen also als Menschen ausmacht bekommt in unserer Gesellschaft aktuell zu wenig Raum: unsere Intuition, unsere innere Stimme, unsere weibliche Seite. 

Ich finde, dass insbesondere wir Frauen dieses Feld noch mehr stärken dürfen. Wie? Indem wir den Fokus mehr auf unsere innere Welt lenken. 

 

Dort gibt es mehrere Bereiche: 

  • Spiritualität (Sinnfindung und Glaubensausrichtung)

  • Zugang zum eigenen Unterbewusstsein (Träume, Glaubenssatzarbeit)

  • Umgang mit Feinstofflichem (Wesen, Gedanken, Emotionen)

  • Schöpfen / Kreieren (das ins Leben bringen, was für einen selbst Sinn macht und was man sich erträumt)

  • Intuition (feine Antennen schulen, der inneren Stimme vertrauen)

  • Frieden wahren (konstruktiver Umgang mit dem, was sich in den Weg stellt)

 

All diese Bereiche sind für sich genommen große Forschungsfelder und sie ergänzen sich, fließen ineinander und können gar nicht rein isoliert erfahren werden. 

 

Wir Frauen sind das Bindeglied zwischen der Gesellschaft und der Natur. Unsere eigene Natur verkörpert das Prinzip der Erdnatur. Wenn wir wieder in unserer vollen Größe und Wahrhaftigkeit präsent sind, dann wird sich nicht nur unsere innere Welt neu ausrichten, sondern auch die äußere. 

Wann, wenn nicht jetzt? 

Das, was momentan in der Welt geschieht, ist Anzeichen dafür, dass es ein grundsätzliches Ungleichgewicht gibt. Die männliche Energie ist dominant. Dies zeigt sich durch Unruhen. Auch wenn wir glücklicherweise in Westeuropa aktuell keinen Krieg in der herkömmlichen Art und Weise haben, so drückt sich diese Unruhe doch klar und deutlich aus: teils immenser Druck am Arbeitsplatz, Ärger oder Aggressivität im Umgang mit anderen, was oft schon im Straßenverkehr sichtbar wird. Auch unsere Kinder zeigen durch immer neuere „Diagnosen“, dass etwas aus den Fugen geraten ist.

Sowohl die Harmonie zwischen Yin und Yang (weibliche und männliche Kräfte in uns) als auch die Balance zwischen der männlichen und weiblichen Kraft in unserer Gesellschaft sind gestört. 

Wo sind die Pausen, die uns regenerieren lassen? 

Wer profitiert eigentlich davon, dass wir glauben, immer mehr leisten zu müssen?

Wo ist unsere lebendige Kraft geblieben?

 

Die Natur ist das Sinnbild für Balance schlechthin. Da scheint es einen roten Faden zu geben, der sich durchzieht – durch den Rhythmus der Jahres- und Tageszeiten. Wir täten gut daran, diesen roten Faden noch mehr in unseren Alltag einfließen zu lassen. Denn die Balance zwischen Innen und Außen, zwischen Materiellem und Sinnvollem ist die Grundlage für wahrhaftige Harmonie und somit die Basis für Gesundheit.